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Die französische Marketing-Vereinigung (AFM)
Ein Überblick


Die französische Marketing-Vereinigung (Association Française du Marketing - AFM) wurde 1984 gegründet. Ihr Ziel ist die Förderung der Marketinglehre und -forschung, wobei die höchsten internationalen Ansprüche als Maßstab angelegt werden.

Die französische Marketing-Vereinigung vereint Dozenten und Doktoranden - sowohl der Universitäten als auch der "Grandes Ecoles" - sowie Praktiker.

Mit mehr als 500 persönlichen und institutionellen (Firmen und Fakultäten) Mitgliedern aus 24 verschiedenen Ländern (außer Frankreich auch aus Deutschland, Kanada, Belgien, Österreich, Schweiz, Schweden, Holland, Großbritannien, Spanien, Marokko, Tunesien, Norwegen, Libanon, ...) ist die AFM sehr viel mehr als eine französische Vereinigung. 19 nationale Vertreter tragen außerdem zu ihrer Bekanntheit im Ausland bei. Sehr enge Verbindungen bestehen mit ähnlichen Vereinigungen wie zum Beispiel der European Marketing Academy (EMAC), der Academy of Marketing Science (AMS), ESOMAR, ... sowie bekannten nationalen Berufsverbänden.

Trotz dieser sehr großen Breite der Mitgliedschaft und eines aus 42 Personen bestehenden Vorstandes hat die AFM es bisher geschafft, eine sehr angenehme und lockere Atmosphäre zwischen den Mitgliedern zu bewahren.



Die wissenschaftlichen Veröffentlichungen


Recherche et Applications en Marketing (RAM) wird viermal pro Jahr mit Unterstützung des "Centre National de la Recherche Scientifique" (CNRS) herausgegeben und stellt ohne Zweifel die Referenz-Zeitschrift im Bereich Marketing in französischer Sprache dar. Sechzig sehr bekannte Experten und Forscher gehören dem Herausgeberrat der Zeitschrift an, welche alle Bereiche des Marketings abdeckt. In diesem sehr hochwertigen wissenschaftlichen Medium werden die Artikel in fünf verschiedene Rubriken aufgeteilt: Forschung, Anwendung, "Stand der Dinge", Pädagogik und Buch-Rezensionen.

Décisions Marketing (DM)
Im Vergleich zu RAM ist die Zeitschrift "Décisions Marketing" praxisnäher und stärker entscheidungsorientiert. Besondere Aufmerksamkeit wird der Anwendung von Marketingstrategien und -praktiken in Frankreich sowie im Ausland gewidmet. Durch ihre Themenauswahl richtet sich die Zeitschrift insbesondere an Praktiker, die Informationen über die neuesten Methoden in ihrem Bereich suchen.

Zusammenfassung der Beiträge der internationalen Jahrestagung
Anlässlich der internationalen Jahrestagung des Verbandes wird ein Tagungsband herausgegeben, der sämtliche Beiträge der jährlich im Mai stattfindenden Veranstaltung enthält.



Nachrichten und Hilfe zur Forschung


Um alle Mitglieder des Verbandes über die verschiedenen Veranstaltungen der AFM zu informieren wird dreimal jährlich das Informationsblatt "Les Nouvelles du Marketing" herausgegeben. Dieses enthält auch Berichte über den Inhalt anderer wissenschaftlicher Marketing-Zeitschriften und gibt eine Übersicht über "call for papers" von Zeitschriften und Tagungen aus der ganzen Welt.

Seit 2001 findet unmittelbar vor der internationalen Jahrestagung des Verbandes ein Doktorandenseminar statt. Junge Forscher sind eingeladen, ihre Forschungsprojekte vorzustellen und in Anwesenheit eines ausgesuchten Kreises von Professoren zu diskutieren. Zudem wird in Zusammenarbeit mit der FNEGE (Fondation Nationale pour l'Enseignement de la Gestion de Entreprises) jährlich ein Preis für die beste französischsprachige Doktorarbeit im Bereich des Marketing vergeben.



Akademische Austausche mit der Praxis


Viermal im Jahr wird den Mitgliedern der AFM anlässlich eines Frühstückes die Möglichkeit geboten, sich mit Praktikern aus Industrie und Handel auszutauschen. Diese Veranstaltungen bieten eine erstklassige Gelegenheit über konkrete Probleme der Marktforschung und Marketing-Praxis allgemein zu diskutieren.



Internationale Jahrestagung des Verbandes


Einmal jährlich trifft sich der Verband zu seiner internationalen Tagung in Frankreich oder im französischsprachigen Ausland (im Jahre 2000 fand die Tagung in Quebec und 2003 in Tunesien statt). Die internationale Jahrestagung bietet den Forschern die Möglichkeit, ihre neuesten Ideen und Beiträge vorzustellen und zu diskutieren. Außerdem fördert die Veranstaltung den Austausch zwischen verschiedenen Forschungstraditionen. Der wissenschaftliche Ausschuss der Jahrestagung gewährt durch die Auswahl der besten eingereichten Beiträge ein hohes wissenschaftliches Niveau der Tagung.



Firmengespräche


Zwei- bis viermal pro Jahr laden bekannte Firmen die Mitglieder der AFM zu Gesprächen und Vorträgen ein. Hierbei ergibt sich die Möglichkeit, neueste branchen- und firmenbezogene Marketing-Informationen aus erster Hand zu erhalten.



Thematische "Workshops"


Alle Mitglieder der AFM werden darüber hinaus zu themenspezifischen Veranstaltungen eingeladen. Bei jüngsten Treffen dieser Art wurde zum Beispiel über Themen wie "Kinder und Marketing", "Markenstrategien", "Distributionsstrategien in Europa", "Marketingrisiken" usw. diskutiert.



Für weitere Informationen


Diese Zusammenfassung gibt nur einen kleinen Überblick darüber, was die AFM wirklich ist und bietet. Wir laden Sie herzlich ein, die andere Seiten unserer Website zu besuchen.

Die ehemaligen Vorsitzenden der AFM sind Bernard Pras, Alain Jolibert, Pierre-Louis Dubois, Christian Pinson, Jérôme Bon, Jean-Pierre Helfer, Gérard Hermet, René Darmon. Der derzeitige Vorsitzende ist seit 2002 Christian Derbaix.

Die nationalen AFM-Vertreter sind Hans Mühlbacher, Universität Innsbruck (Österreich), Christian Derbaix, Fucam Mons (Belgien), Eliane Karsaklian, Negocia Paris (Brasilien), Michel Laroche, Université Concordia Montréal (Canada), Susanne Beckman, Copenhagen Business School (Dänemark), Josep Gall, Esade Barcelona (Spanien), Susan P. Douglas, New-York University (USA), Ilias Kapareliotis, Athens University of Economics (Griechenland), Tibor Mandjak, Groupe ESC Bordeaux (Ungarn), Frank Bradley, University College Dublin (Irland), Enrico Colla, Negocia Paris (Italien), Georges Aoun, Université Saint-Joseph (Libanon), Sigurd Villads Troye, University of Bergen (Norwegen), David Buisson, University of Otago (Neuseeland), Michel Wedel, Groningen (Holland), Tomas Domanski, University of Lodz (Polen), Lars Mattson, Stockholm School of Economics (Schweden)


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